Unser besonderer Dank für die Unterstützung gilt auch dem Weltenradler Thomas Meixner aus Jessnitz/Sachsen-Anhalt,
der nicht nur Zeit, Geduld und Kraft, zugunsten des Projektes
bei seinen Dia-Veranstaltungen investierte.










nähere Informationen unter: www.Thomas Meixner.de








Leipzig im Dezember 2011
Liebe Freunde und Unterstützer des Wasserhahn-Projektes!


In diesem Jahr war unser Schwerpunkt die Qusquam-Schule.
Weitere 85 dieser und 12 Kinder der Dil-Betigil Schule waren Nutznießer. Worin bestand unsere Hilfe dieses Jahr? Sie bekamen Lehrmaterialien wie Schulranzen, Hefte und Stifte für ein Jahr zur Verfügung gestellt und Uniformen wurden vor Ort ausgemessen und genäht. Manche Kinder besitzen nur diese Kleidung und tragen
sie auch außerhalb der Schule. Ausnahmen sind einige Kinder,
die besondere Zuwendung brauchen.

Sie bekommen von uns, für kurze Zeit, eine oder zwei Mahlzeiten
pro Tag, wenn wir in der Lage sind, das zu finanzieren. Es soll aber nicht unser Ziel sein, Mahlzeiten zu organisieren.
Wie werden die Kinder ausgesucht? Grundsätzlich werden die Kinder
von den Lehrern der jeweiligen Schule vorgeschlagen und wir bekommen dann eine Liste.




So sind viele erfasst und bekommen ganz direkt angemessene
Hilfe. Für den Sanitätsraum der Qusquam-Schule wurden eine Liege, medizinische Arbeitsgeräte und ein Kühlschrank für die Medikamente angeschafft. Wir durften auch nicht vergessen, dass, angesichts
der Menge der Schüler, oft Sachen beschädigt werden, die wir
immer wieder durch Reparaturarbeiten mit finanzieren.
Zum Beispiel wurde die Tür am Sanitätsraum ausgebessert und
einige Wasserhähne erneuert. Jedoch will ich nicht alles Verallgemeinern; das dort in den Schulen nur Hunger herrscht
und alle arm sind und nichts zu Essen haben, so ist es nicht.
Aber trotz kostenlosem Angebot dieser staatlichen Schulen können viele Kinder nicht zur Schule gehen und wenn, dann nur mit Mühe.




Die Familien sind intakt, aber nur eine Arbeit reicht für die Familie
nicht. Viele Eltern versuchen immer mit Gelegenheitsarbeiten
zusätzliches Geld zu verdienen, damit ihren Kindern eine
ausreichende Schulbildung ermöglicht werden kann.
Die Kinder arbeiten mit, um zum Überleben ihrer Familien beizutragen.
Besonders für sie ist es schwer, ohne Ablenkung dem Unterricht
zu folgen. Deswegen können viele Kinder nach Abschluss der
Grundschule immer noch nicht richtig lesen und schreiben. Zum Glück gibt es andererseits einige, die im nächsten Sommer,
auch durch unsere Hilfe, auf eine weiterführende Schule wechseln können.

Die Kinder sind mit Eifer dabei ihren Alltag zu meistern.
Sie sind für alle die Hoffnung für eine Zukunft, die oft traurig genug aussieht. Der Schulbesuch ist aber für ein Kind die einzige Zukunftsperspektive.


















Neben der sozialen Entwicklung, die wir nur durch unsere Treue positiv beeinflussen können,ist die wirtschaftliche Stärkung beim Wasserhahn-Projekt der wichtigste Aspekt. Denn die Menschen sollen in die Lage versetzt werden, selbst für ihre Familien und vor allem die Kinder sorgen zu können.

Nun endlich: An alle ein ganz besonderer Dank!
Allen unseren persönlichen Paten; denen,die regelmäßig und zuverlässig unterstützen; denen die mit kleinen Beträgen für sich und die Menschen dort, Akzente setzen und denen, die uns in diesem Jahr durch Verzicht auf Geschenke anlässlich Ihrer privaten Feiern mit dem gesammelten
Geld geholfen haben!

Danke für das Vertrauen und die Treue, ohne die nichts möglich wäre!
Alles Gute, Gesundheit, ein langes Leben und
Gott schütze Sie/Euch! So schreiben
die Patenkinder an ihre Eltern in Deutschland
und so grüßen auch wir ganz herzlich

Ihre/Eure Bettina und Solomon Wija



















Bilder vom Glauchauer-Herbstlauf am 30.Oktober 2011

Am Sonntag, den 30.11.2011 überreichte Herr Matthias Etzold im Namen der »Turn- und Sportgemeinschaft Glauchau e. V.«,
in Glauchau, in der Sachsenlandhalle, Solomon Wija eine
Geldspende in Höhe von 425,- Euro. Die »TSG Glauchau e.V.« waren so sehr von der Arbeit des »Projektes Wasserhahn« begeistert, dass sie eine Spendenaktion zugunsten dessen ins Leben gerufen hatten. Im Rahmen des 26. Glauchauer-
Herbstlaufes wurde aus diversen Einzelbeträgen und dem Firmenlauf sowie dem Verkauf von T-Shirts und Kalendern ein
Gesamtbetrag von 544,85 EUR für die Schulen »Dil Betigil«,
»Jerusalem-Grundschule« und »Qusquam-Taitu-Bitul« gespendet. Unser besonderer Dank für die Unterstützung gilt auch dem Weltenradler Thomas Meixner aus Jessnitz/Sachsen-Anhalt,
über den dieser Kontakt zustande kam.

nähere Informationen unter: www.glauchauer-herbstlauf.de












































































Der Besuch in Addis Abeba, im Oktober 2010

S_K.jpg Liebe Freunde und Unterstützter
des Wasserhahn-Projektes!

Hiermit melde ich mich wieder zurück! Der Besuch in der
Dil-Betigil- und Qusquam-Taitu-Bitul-Grundschule war überaus erfolgreich. Die Zeit dort machte mir einmal mehr deutlich,
wie viel unsere Hilfe zur Verbesserung der Lebenssituation benachteiligter Kinder beiträgt. Gastfreundschaft und Freude, ebenso wie Not und Elend, waren auch dieses Mal meine Begleiter. Der persönliche Kontakt mit den Frauen und Kindern und ihr Überlebenskampf, hinterliessen bei mir einen bleibenden Eindruck und werden mich zweifellos weiter bei der Arbeit inspirieren!


Uniform.jpg
Ich möchte mich bei Ihnen/Euch allen für die Unterstützung bedanken und hoffe, dass Ihr alle für diese Kinder und ihre Angehörigen erhalten bleibt. Die tiefe Dankbarkeit und die große Freude der Kinder, Eltern, Angehörigen und der Lehrer, die ich dort erfahren habe, will ich gern an Euch weitergeben. Das tiefe Empfinden, was ich erlebte, kann ich leider
in Text und Bild nicht so vermitteln. Dazu müsste man dabei gewesen sein.

114 Kinder wurden dieses Jahr direkt unterstützt. Sie besuchen die verschiedenen Schulen, 80 davon die Qusquam-, 22 die Dil-Betigil- und 12 Kinder die Jerusalem-Grundschule.

Weitere 11 Kinder erhielten durch private Spender eine zusätzliche Versorgung. Durch unsere Unterstützung können diese Kinder in ihren Familien wohnen bleiben und sind davor bewahrt „Straßenkinder“ zu werden. So bekamen sie alle neue Schulkleidung, die für mindestens zwei Jahre reicht, und Schulmaterial, einige erhalten ein tägliches Essen und es gibt eine medizinische Grundversorgung.
Bau 1.jpg
Der Sanitätsraum in der Qusquam-Schule, der für alle
2000 Schüler wichtig ist, sollte rekonstruiert und neu ausgestattet werden. Da aber der Zustand des Altbaues in so gravierend schlechtem Zustand war, wäre die Sanierung zu kostspielig gewesen. Deshalb haben wir für uns für einen Neubau entschieden. Dieser ist etwa 24 qm groß. Der Bau soll Ende Oktober/Anfang November fertig sein. Dann, so wurde mir zugesagt, wird ein ausgebildeter Sanitäter/in eingestellt.

Während hier in Deutschland und Europa über die gestiegenen Lebensmittelpreise diskutiert wird, trifft es vor allem die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt, auch dort steigen die Nahrungs- mittelpreise. In Äthiopien sind gerade in den vergangenen drei Monaten die Lebensmittelpreise um über 40% gestiegen.
Unvorstellbar für uns hier und eine riesige Belastung für spärlichen Einkommens für ihre karge Ernährung ausgeben.

Bau 2.jpg So kosteten in Addis Abeba 100 kg Teff im September
ca.1000,- Äthiopische Birr. Ein Bauarbeiter verdient
am Tag 25-50,- Birr, wenn er überhaupt Arbeit hat, und arbeitet dafür 8 Stunden körperlich schwer und ohne Hilfsmittel.