Leipzig | den 5. August 2017  


Liebe FreundInnen und Unterstützende
des Projektes Wasserhahn!


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Mit den folgenden Zeilen wollen wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Aktivitäten und die Situation unseres Projektes vermitteln.

Einem Land wie Äthiopien kann man insbesondere dadurch helfen,
indem die Bildung der Menschen gefördert wird. Seit mehreren Jahren finanzieren wir die Ausbildung von jungen SchülerInnen. Wir haben immer wieder gesehen, dass die Ausbildung der Kinder nur dann fruchten kann, wenn die Menschen in einem gesunden Lebensumfeld leben.
Daher bemühen wir uns schon um sauberes Trinkwasser, eine Grundausstattung für die Schule und eine Renovierung der Räume.

Wir freuen uns Ihnen/Euch hier das erste Foto vom Bau des Mädchen-Sanitätsraumes/Dusche zu zeigen. Die Räume sollen bis zu meiner Reise im Herbst
fertig gestellt werden. Das Häuschen entsteht auf dem Gelände der Jerusalem-Grundschule.
Während die Pubertät und die körperlichen Veränderungen viele Fragen für die Jugendlichen mit
sich bringt, sind wenigstens die miserablen hygienischen Verhältnisse im neuen Schuljahr verbessert.
Mit dem Bau sind mehrere lokale Bauarbeiter beschäftigt, die somit auch durch unser
Projekt unterstützt werden.

Herzliche Grüße, Solomon Wija

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Addis Abeba | 28.September bis 12. Oktober 2016  


Liebe FreundInnen und Unterstützende
des Projektes Wasserhahn!


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anlässlich meiner Äthiopienreise Anfang Oktober möchte ich Sie gerne über den aktuellen Stand unseres Projektes und über unsere Patenkinder in Addis Abeba informieren. Leider konnte ich in diesem Jahr nur die Kindergarten- Kinder der Dil Betigil-Schule besuchen.
27 von ihnen bekamen neue Schuluniformen, Ranzen, Hefte und Stifte. Der Kindergarten ist seit September mit 40 weiteren Kindern in Betrieb, d.h. es sind jetzt 280 Kinder – ein Wunder wie das funktioniert. Die Nachfrage in der Stadt ist enorm groß.

Die »Patenkinder«, die seit Jahren durch private Hilfen Kg-5.gif unterstützt werden, habe ich fast alle treffen oder besuchen können. Eine von ihnen, Derebe, ist inzwischen Grundschullehrerin und besucht neben ihrer Arbeit die Abendschule, um sich fortzubilden und später im Gymnasium unterrichten zu können. Ihre Schwester Kumeshi dagegen musste die Schule abbrechen, weil sie Mutter eines kleinen Mädchens geworden ist. Das Kind war gerade geboren als ich die beiden besuchte und hatte noch keinen Namen.

Kg-4.gif Menjot, wieder eine andere Jugendliche, hat eine Ausbildung zur Sekretärin begonnen. Andere Kinder besuchen noch die Oberschule. Fekadu,
hat eine Lehre zum Elektriker begonnen. Das sind gute Aussichten.
Ein Junge, Wondemagn, der allein in Addis lebt und sich sein Leben und die Schule durch Schuhe putzen verdient, wird jetzt durch private Gelder unterstützt. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es, Dank der unterstützenden Familien hier, den »Kindern«, sehr gut geht. In ihrem Namen: Vielen herzlichen Dank!

Kg-7.gif Aber bis heute konnte ich leider nichts weiter verrichten. In Äthiopien sind in den letzten Monaten Unruhen ausgebrochen.
Mit der regierenden Minderheit sind alle anderen Ethnien unzufrieden und sie haben begonnen sich zu wehren.
Es gab Demonstrationen im ganzen Land, es wurde geschossen und es gab mehrere hundert Tote. Hass und Wut der verschiedenen Minderheiten aufeinander sind immer größer geworden und machen mich betroffen. Während meines Aufenthaltes wurde der Ausnahmezustand verhängt. Das bedeutet, dass Einzelpersonen ohne Gerichtsbeschluß verhaftet werden können.
Es besteht Ausgangssperre und ein Versammlungsverbot. Internet, Mobilfunkdienste und Medienplattformen wie Twitter, Facebook und Viber sind verboten und im ganzen Land stillgelegt.

Kg-2.gif Kg-3.gif Die Schulen und Universitäten blieben bis zu meiner Abreise geschlossen. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Äthiopien und viele Einheimische sind besorgt, dass es einen Bürgerkrieg geben könnte. Quellen: ZDF, dpa, taz und reuters. Angesichts dieser Tatsachen und der bis heute nicht wieder bestehenden Möglichkeit der Kommunikation, müssen wir uns gedulden bevor wieder Hilfe ankommen kann.

Geplant und vorbereitet war, für 225 Schulkinder der Dil Betigil- und Jerusalem-Grundschule die Uniformen
und Grundausstattung für die Schule anzuschaffen. Außerdem sollte der Einbau von etlichen Türen,
die Renovierung eines Raumes und das Verlegen weiterer Bodenbeläge realisiert werden.
Es sollten kindgerechte Matratzen angeschafft werden,
die Einrichtung der Räume verbessert und der Spielplatz
repariert bzw. Kg-6.gif erneuert werden.

Mit einigen Kindern wollte ich zum Augenarzt und ihnen Brillen kaufen. Ich plante einen Sanitätsraum zu bauen, aber es war kein Verantwortlicher zu erreichen. Die Lehrer waren zur politischen Schulung und so waren mir die Hände gebunden. Die Kinder gehören selbstverständlich den verschiedensten Minderheiten an. Ihnen soll allen gleichermaßen geholfen werden.
Menschlichkeit steht im Vordergrund meines Anliegens.

Kg-8.gif Ich danke Ihnen/Euch allen ganz herzlich für die gewährten Hilfen und hoffe auch wieder Besseres berichten zu können. Geben wir gemeinsam die Hoffnung nicht auf! Bitte bleiben Sie/ bleibt Ihr uns verbunden!

Für Weihnachten und zum neuen Jahr 2017 wir von Herzen alles Gute!

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Solomon Wija

Leipzig, im Dezember 2016

Leipzig | 12. Juli 2016


Herzlicher Dank!
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Wir bedanken uns bei allen fleißigen, unermüdlichen Helfern für ihren erfolgreichen und gelungenen Kuchenbasar beim diesjährigen Sommerfest der Tagesklinik, Sozialpsychiatrischer Dienst, Institutsambulanz, Schönbachstr. 2, 04299 Leipzig, zugunsten des Wasserhahn Projektes.
Insgesamt wurden 200,- Euro gespendet. Herzlichen Dank für die Unterstützung!




Leipzig | 02.Juli.2016 


Bericht 2016.gif










Umschlag.gif Am 18. Februar 2016, 19.00 Uhr gab Solomon Wija einen
Erlebnisbericht mit Bildern von der Überbringung der Spendengelder
im Herbst 2015. Ergänzt wurde der Vortrag, dankenswerter Weise,
von Juliane Markov mit einer Lesung aus ihrem neuen Buch »Silberfischchen«.
Das Büchlein ist im Eine-Welt-Laden Connewitz
Bornaische Straße 18
04277 Leipzig, für 4,50 EUR zu erhalten.

Neuerscheinung



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Addis Abeba | 24.September bis 9. Oktober 2015  


Liebe FreundInnen und Unterstützende
des Projektes Wasserhahn!



Kind wasser.gif Die Dankbarkeiten, die uns auch in diesem Jahr mit Worten und vielmehr noch mit fröhlichen Gesichtern und in glücklichen Blicken entgegen gekommen sind, kann ich hier unmöglich in angemessener Weise wiedergeben.

Trotzdem ist in Äthiopien immer noch die Hälfte der Kinder mangelernährt, Dreiviertel ist gar der Zugang zu sauberem Wasser verwehrt. 87% aller Kinder werden in die Grundschule eingeschult, allerdings bleibt davon gerade die Hälfte bis zum Abschluss. Daher können viele Kinder und Erwachsene kaum lesen oder schreiben. Es gibt insgesamt viel zu wenig Schulen und Lehrer, der Unterricht ist mangelhaft,
Klassengrößen von 60 und mehr Kindern sind keine Seltenheit.

2015 3.gif »Im vergangenen Schuljahr allein, sind 171 Schüler ausgefallen«, sagte mir ein Lehrer der Dil Betigil Schule.
Die Zahl steht symbolisch für die Menge der Kinder, die ihre Ausbildung nicht fortsetzen können, entweder weil sie niemanden haben, der sie ernährt oder es fehlen die Mittel für den Schulbedarf .

Ein Grundschullehrer verdient durchschnittlich 900 EUR im Jahr.
Die Moral der Lehrer sinkt auch deshalb ins Bodenlose.
Es gibt auch viel zu wenig Schulen und Lehrer, der Unterricht ist mangelhaft, Klassengrößen von 70 und mehr Kindern sind keine Seltenheit. Daher können viele Kinder kaum lesen oder schreiben.

Bau-15.gif Strassen-15.gif









Während die Wirtschaft des Landes sich mit 11% Wachstumsrate schmückt und Anzeichen der wirtschaftlichen Entwicklung durch glänzende Hochhäuser und Baustellen von Eigentumswohnungen sichtbar sind, bleiben viele Viertel von Addis Abeba unter der Armutsgrenze, mit Blechhütten neben Wolkenkratzern und Feldwegen neben Stadtautobahnen. Das ist nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil der Stadt.

Addis-15.gif Leider gibt es nicht einfach nur Gut und Böse. Wer es wagt, allzu heftig zu widersprechen, ist automatisch ein Terrorist oder ein Äthiopien-Hasser. Da wird nicht lange reflektiert, wo könnte die Wahrheit liegen, es wird als ein Akt des Hochverrats an den Machthabern gesehen. Wofür habe ich dieses Mal Ihr/Euer Geld ausgegeben? Unsere Partnerschule Dil Betigil und deren Kindergarten sowie die Jerusalem-Grundschule waren die Begünstigten. Es sind ca. 9500,- EUR der Spendengelder ausgegeben worden.

Dil Betegel S.gif Mit Ihrer/Eurer Hilfe wurde nah des Kindergartens ein zweiter Wassertank und Wasserhähne für die Sanitäranlagen gebaut. Drei Toiletten wurden saniert. Während der Bauphase konnten vorübergehend ca.10 Personen – darunter einige Frauen – aus der Umgebung eingestellt werden, die sonst arbeitslos sind. Von 254 Kindern und 10 Mitarbeiterinnen wurde alles begeistert in Betrieb genommen. Damit sind die miserablen hygienischen Verhältnisse im Kindergarten wenigstens verbessert worden.

SAM_3134.gif Im gerade begonnenen Schuljahr wurden für ausgewählte Kinder Schuluniformen nach Maß genäht, 50 blaue für die Kinder im Kindergarten, 70 gelbe für die in der Dil Betigil Schule und 75 pinkfarbene für die Schüler der Jerusalem-Grundschule. Alle bekamen zudem Hefte, Stifte und einen Schulranzen. 15 neue Stühle und 4 Tische für die Erzieherinnen und 20 Matratzen für die Kinder konnten zur Verfügung gestellt werden. Angesichts der Menge der Kinder müssen die Wasserhähne und Tanks außerdem regelmäßig gewartet und repariert werden, was auch dieses Mal in beiden Schulen geschehen konnte.


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Falls mehr Interesse an meinem diesjährigen Besuch besteht, als auf diesem Faltblatt zu sehen und lesen ist, lade ich ganz herzlich ein für Donnerstag, den 18. Februar 2016, 19.00 Uhr in die Halle D im Werk 2. An diesem Abend werde ich Fotos zeigen und berichten. Außerdem wird Juliane Markov eine Geschichte aus ihrem neuen Buch »Silberfischchen« lesen. Sie ist Bildungsreferentin im Eine-Welt-Verein, hat Äthiopien bereist und ihre Erlebnisse zu Texten verarbeitet.

Für das bevorstehende Weihnachtsfest und das neue
Jahr 2016 wünsche ich von Herzen alles Gute!

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Solomon Wija

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Leipzig | August 2015  


Trödelmarkt auf dem agra Veranstaltungsgelände
August 2015


Durch die sehr großzügige Unterstützung von Matthias Seifert von der ABUHA Seifert GmbH,
konnten die zwei Tage unerwartet erfolgreich durchgeführt werden.
Großer und herzlicher Dank an ihn!
Ebenso Dank an alle Freunde, die mit »Trödelgaben« und Unterstützung beim Verkauf,
zum Wochenende beigetragen haben.

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Leipzig Besonderer und herzlicher Dank! 2015 


Besonderer und herzlicher Dank!
August 2015

Geburstag.gif Wieder haben uns einige Menschen in diesem Jahr,
durch Verzicht auf Geschenke anläßlich ihrer Geburtstagsfeiern,
mit gesammeltem Geld unterstützt.
Mich freut und beeindruckt immer wieder die große Hilfsbereitschaft!
Auch wenn das »Projekt Wasserhahn« weniger schlagzeilenträchtig
ist als andere humanitäre Hilfe, so ist es doch ein wichtiger,
zukunftsorientierter Beitrag zur Linderung der Notsituation
von Kindern und in Folge dessen, ihrer Familien.
Ganz herzlicher Dank!

WERK 2 Leipzig 12.–21.12.2014 



Basar.gif Liebe Freundinnen des Projektes Wasserhahn,
liebe Bastlerinnen
!

Es ist unglaublich was in 10 Tagen Weihnachtsmarkt im WERK 2 Leipzig e.V. an Sternen, Faltengeln, Holzengeln, Karten, Ketten, Babyschuhen, Socken, Leuchttüten, Keramik-Baumbehang und Zaubermäppchen so verkauft wird.
Großer Dank Euch allen für das Mittun! Ohne Angela Gollners riesiges Engagement und ihren Elan wäre das natürlich nicht möglich gewesen.

Es sind 2565,- EUR zusammengekommen.
Nicht nur das es kaum nennenswerte Restbestände gibt, sondern auch der Gedanke des Helfens und des Projektes an sich ist weiter getragen worden.
Auch darüber freuen wir uns riesig, wie auch für
die Empfänger in deren Namen wir schon jetzt noch einmal ganz herzlichen Dank sagen wollen.

Habt alle eine gesegnete und frohe Weihnachtszeit und einen guten Eingang ins neue Jahr!

Auch in Angela und Matthias Gollners Namen
grüßen wir Euch!
Eure Bettina und Solomon Wija



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Der Weihnachtsmarkt
am Kreuz im WERK 2
12.–21.12.14
So-Do: 13-20 Uhr, Fr/Sa:13-21 Uhr





Addis Abeba | 12. bis 24. November 2014  


Liebe Freunde und Förderer des Projektes Wasserhahn!

2014-1.gif Inzwischen bin ich wohlbehalten zurück in Leipzig. Es war wieder eine bewegende und erfüllende Reise. Es ist vieles passiert und ich will versuchen hier einen Überblick darüber zu geben, was wir geschafft haben und wie es mir ergangen ist. Vor allem für die Kinder und Jugendlichen ist die Hilfe eine Auszeichnung und Motivation. Sie wissen, dass das alles nur dank Ihrer/Eurer großzügigen Unterstützung möglich ist. Ich wurde natürlich gebeten es an Sie/Euch weiterzugeben, wie dankbar sie sind, dass ihnen diese Förderung ermöglicht wird!

2014-13.gif Leider haben sich die äußeren Zustände für alle Menschen in Addis Abeba verschlechtert. Im Gegensatz zu den vergangenen Besuchen, war für mich dieses Mal besonders auffallend, dass es noch lauter und die Luft noch schlechter geworden ist. Dazu tragen die Autos, die größeren Bauprojekte, eine neue Eisenbahnlinie quer durch Addis und die Dieselgeneratoren bei.



Kinder-2014.gif Was wurde dieses Mal getan?

Es sind ca. 3000,- Euro der Spendengelder ausgegeben worden. In der kurzen Spanne der Zeit konnte ich nicht mehr erreichen. Ich lege viel Wert darauf jeden einzelnen Euro, den ich für die Kinder bekomme, persönlich nach Äthiopien zu bringen. Ich möchte es vermeiden Geldverwalter zu bezahlen. Die Reise-kosten werden immer von mir selbst getragen. Das heißt, kein Euro fließt in Verwaltungs- oder Spesenkosten. Hierbei gilt auch ein besonderer Dank den MitarbeiterInnen des Werk 2 als Trägerverein des Projektes!

2014.14.gif Jedes Jahr versuche ich möglichst noch vor dem neuen Schuljahr (September/Oktober) da zu sein und besuche auch die Paten-kinder, die von Ihnen/Euch unterstützt werden. Immer noch ist in Äthiopien die Hälfte der Kinder mangelernährt, Dreiviertel ist gar der Zugang zu sauberem Wasser verwehrt.
Die große Hungersnot ist nicht mehr in unseren Köpfen und trotzdem brauchen die Kinder unsere Hilfe mehr denn je. Wir können nur kleinste Tröpfchen geben. Wir versuchen es immer wieder.

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In den beiden Räumen des Kindergartens, die wir im letzten Jahr nicht geschafft haben zu renovieren, konnte wenigstens schon einmal eine Decke eingezogen werden. Die sehr sorgfältig ausgewählten 40 Kinder bekamen für das begonnene Schuljahr jeweils eine Schuluniform, Hefte, Stifte und einen Schulranzen. Angesichts der Menge der Kinder müssen die Wasserhähne und Tanks außerdem regelmäßig gewartet und repariert werden.

2014-22.gif In den beiden Räumen des Kindergartens, die wir im letzten Jahr nicht geschafft haben, konnte eine Decke eingezogen werden. Außer der Hilfe für die Schüler zur Ausbildung, spielt auch die Gesundheit in der Schule eine große Rolle. Aufgrund miserabler hygienischer Verhältnisse, sind Augenkrankheiten bis zur Erblindung ein großes Problem in Äthiopien. Unzählige Kinder, auch in der Dil Betigil Schule und im Kindergarten, sind davon betroffen. Für die Behandlung fehlt landesweit das nötige Fachwissen, die ärztlichen Einrichtungen und auch benötigte Pharmaka, insbesondere Augentropfen. Wasser- und Stromausfälle sind alltäglich, verlangsamen den
Arbeitsrhythmus in den Klinken und erschweren das Einhalten der einfachsten Hygiene- und Sterilitätsregeln.

Trachom ist eine vermeidbare und behandelbare Augenkrankheit und ist die zweithäufigste Ursache für Erblindung in Äthiopien. In einem Land mit 96 Millionen Menschen, neun Millionen Kinder unter 9 Jahre haben aktive Trachom. Unbehandelt, Trachom führt zu Trichiasis, zu zucken Anomalie in dem Wimpern wachsen nach innen in Richtung des Auges, Kratzer auf der Hornhaut und zur Erblindung führen.

2014-21.gif Jugendliche wie z.B. Hanna 15, Heymanot 12, Temesgen 13, Semene 15, Meheret 18 Jahre (siehe Foto links) und weitere 12 Kinder haben ein sehr schlechtes Sehvermögen. Die Eltern sind kaum in der Lage dafür zu zahlen sie ärztlich untersuchen zu lassen, geschweige denn mehr als das.
Diese Kinder haben nach gründlicher Untersuchung beim Augenarzt, das erste Mal passende Brillen bekommen. Sie sind für alle die Hoffnung auf eine bessere Zukunft,die oft traurig genug ist. Mit den Sehhilfen ist das Lesen und Schreiben lernen zumindest deutlich einfacher.

Oft werden Familien die Kinder mit Behinderungen haben, von ihren Nachbarn und Verwandten ausgegrenzt und diskriminiert. Sie sind total überfordert und wissen nicht wohin mit ihren Kindern.

2014-15.gif Mit privaten Geldern, die mir zur Verfügung standen, konnte ich spontan und von ganzem Herzen für die Unterstützung diesen Kindern Kleidung, Nahrung, und Schulgeld zahlen.
An dieser Stelle sei gesagt, dass die Unterstützung von einzelnen Waisenkindern nicht zu unserem Projekt gehört.
Da ich aber auf diese große Not angesprochen wurde, habe ich uns gerne eingebracht und möchte sie auch weiter unterstützen. Diejenigen, die berührt sind von dem Gedanken, können sich gern an mich persönlich wenden.

2014-7.gif Kinder die ihr Augenlicht teilweise oder ganz verloren haben und Gehörlose werden im nächsten Jahr einer unserer Schwerpunkte sein. Hilfsmittel für den Alltag gibt es viele verschiedene. Das fängt bei einfachen Dingen wie Haushaltsgeräten an und setzt sich bei sprechenden Handys und Diktiergeräten fort. Außerdem hoffe ich, bald den Bau einer Küche und Sanitäranlagen den Kindergarten weiter unterstützen zu können.

Nichts desto trotz ist die beschriebene Hilfe leider verschwindend gering angesichts der unzähligen bettelnden Straßenkinder in Addis Abeba. Dennoch bin ich unendlich dankbar, mit Ihrem/ Euerm Geld zumindest einigen wenigen Kindern, deren Angehörigen, Lehrern und Erziehern eine Perspektive schenken zu dürfen. Noch einmal ein ganz großes Dankeschön!

Dennoch bin ich unendlich dankbar, mit Ihrem/Euerm Geld zumindest einigen wenigen Kindern und deren Angehörigen eine Perspektive schenken zu dürfen.

Für 2015 wünsche ich uns alles Gute!
Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Solomon Wija

WERK 2 Leipzig 6.Februar.2014 


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Bericht über des Projekt-Wasserhahn

Donnerstag, den 6.Februar 2014
Werk 2 Kulturfabrik Leipzig e.V.,
Kochstraße 132,
04277 Leipzig
Halle D





Addis Abeba | 12. September bis 3. Oktober 2013  


Liebe Unterstützer des Projektes »Wasserhahn«,
liebe Familie, liebe Freunde!


2013-13.gif Bevor Sie/Ihr etwas mündliches hören können, wollen wir uns wenigstens auf diese Weise kurz zurück melden! Wir waren drei Wochen in einer anderen, mir Bettina, einer sehr fremden Welt. Und das, obwohl es meine zweite Reise war. Wir sind gut und halbwegs zufrieden zurück und noch ganz erfüllt. Neben vielem Leid, Armut und Elend, hatten wir natürlich auch sehr schöne Erlebnisse. Es gäbe stundenlang zu erzählen und es ist sicher gut, das nun nach dreiwöchentlichem Schweigen meinerseits, ich etwas erzählen kann.

Und gut, das sich alles setzen und gedanklich geordnet
werden kann, bevor wir die Bilder öffentlich zeigen werden. Ganz herzlichen
Dank für alle Unterstützung in finanzieller und moralischer Weise, ohne die ja nichts möglich wäre!

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Zu den Fakten:

Der Wassertank steht und die Hähne sind erneuert, das Wasser floss! (Wenn man erlebt hat wie es 5 Tage ohne Wasser ist, welche Freude!) Ein neues Haus für den Kindergarten, ca. 3.50 x 11 m, ist fast fertig gebaut. Kleinigkeiten, wie das Glas in die Fenster einsetzen, Fußbodenbelag legen und noch eine Wand einziehen, müssen in den nächsten Tagen beendet werden.

Das Dach des anderen Gebäudes wurde ausgebessert und drei Räume des Kindergartens sind gemalert, Stoffdecken eingezogen, Fußböden mit Linol belegt, sechs Regale, Hefte, Papier, Stifte, Spielzeuge gekauft worden. Erst jetzt weiß ich genau, wie sehr es für Solomon Schwerstarbeit ist. Die Umstände sind nicht einfach und völlig andere. Nichts kann verglichen werden. Die Patenkinder haben wir fast alle zu Hause besuchen können. Trotz der großen, unendlich großen Armut, gibt es natürlich Unterschiede. Alle haben sich sehr gefreut Solomon zu sehen und Geld zu bekommen, welches erleichtert, hilft durch
den Alltag zu kommen, einfach Möglichkeiten schafft.

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B14.gif Ich kann allen sagen: jeder Cent ist gut angelegt und wenn
es nur etwas Hoffnung ist, die dadurch gegeben wird!
Vielleicht schaffen es manche von ihnen durch die finanzielle
Hilfe eines Tages auf eigenen Beinen zu stehen.
Wir hoffen es so sehr! Jetzt versuchen wir also die Alltagsstrukturen wieder aufzunehmen und nach und nach mündliche Kontakte zu finden.

Ganz herzliche Grüße und die besten Wünsche und noch einmal vielen, vielen Dank!

Ihre/Eure Bettina- Wija Stein und Solomon Wija


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Addis Abeba | September/ Oktober 2013 


Der Kindergarten der Dil-Betegil-Schule

Kindergarten.gif Auch in diesen Fotos und Texten werde ich nicht annähernd das wiedergeben können, was ich im April diesen Jahres erlebt und erfahren habe. Obwohl ich schon oft da war, ist es immer wiederrten werden ca. 120 Kinder von 6 Erzieherinnen betreut.
Die Leiterin, Frau Me'asa Mesge,übermittlte ihre Wünsche,
wie auf dem kleinen Film zu sehen, lesen und hören ist.
Die Versorgung mit Grundlegendem, wie zum Beispiel Wasser,
ist sehr schwer.

Besonders in dem Gebiet, indem sich die Schule befindet, gibt es nur ein bis zweimal in der Woche für eine Stunde Wasser und wer keinen Wassertank hat, kann sich nichts abfüllen,für die Zeit ohne. Wenn alle Lebensmittelpreise steigen, kommt für viele Eltern Lehrmaterial an zweiter Stelle. Für ihren Kindergarten wird es immer komplizierter, meint Frau Me'asa, sie bekommen fast keine finanziellen Mittel zur Verfügüng. Im Grunde ist hier bei allem Hilfe nötig.

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Unser Schwerpunkt wird der Kindergarten, zur Dil-Betegil-Schule gehörend, sein. Trotz der Schwierigkeiten, die uns seitens der Bürokratie in den Weg gelegt werden und Dank Ihrer anhaltenden Unterstützung, werden viele Vorhaben zu lösen sein. Es ist meine Hoffnung, die grundlegende Versorgung des Kindergartens mit Wasser zu sichern. In allen vier Räumen sind Bauarbeiten nötig. Die Decken sollen mit Tüchern abgehangen werden, um die Hitze erträglicher zu machen.

2013.6.gif Worin soll unsere Hilfe in diesem Herbst bestehen?

Die Fußböden sollen einen Belag erhalten, damit sie besser zu reinigen sind. Genauso dringend werden Lehr- und Spielmaterialien benötigt, z. B. Kinderbücher, Stifte, Farben, Papier und funktionfähige Regale zum Verstauen dieser Sachen. Auch im Kindergarten ist Schuluniform Pflicht.
Für viele Kinder ist es die einzige Kleidung und sie tragen diese auch außerhalb. Vielleicht gelingt es uns dieses Mal, in den immer schwieriger werdenden Alltagsituationen für die Menschen etwasGutes zu bewirken.
Der vorgesehene Flug ist im September geplant und vielleicht kann zusätzlich Kindern
der Dil-Betegil- und Jerusalem-Schule geholfen werden.

Leipzig 2014 


Danke!

Liebe Mitglieder des Vereines Werk 2 - Kulturfabrik Leipzig e. V.,
liebe Konzertbesucher, liebe Unterstützer des »Projektes Wasserhahn«!
Spende-WERK.gif Als Leiter des »Projektes Wasserhahn« möchte ich mich im Namen der Kinder in Addis Abeba für alle Gelder aus der Spendenbox, 352,40 EUR, die bis Juli 2013 hier zu Gunsten dessen eingegangen sind, herzlich bedanken!

Dank vieler großer und kleiner Beträge wird es dieses Jahr möglich sein, dem Kindergarten der Dil-Betigil-Schule in Addis Abeba wesentliche Unterstützung zu Teil werden zu lassen. Über einen Aufenthalt und die
Umsetzung der Spenden im September/Oktober diesen Jahres werde ich 2014 berichten. Die Arbeit in Äthiopien ist mit vielen Hürden verbunden und natürlich auch hiermit noch nicht beendet. Weiterhin freuen wir uns über alle Beiträge, die uns helfen können, zukünftig aktiv zu bleiben im Kampf gegen die allgegenwärtige Armut und gegen viele aussichtslose
Situationen im Osten Afrikas.

Liebe Grüße und Dankeschön im Namen
aller Helfer und Beteiligten!

WERK 2 Leipzig 2014 

Besonderer Dank!

Dank-2012.gif An alle ein ganz besonderer Dank! Allen Paten; denen, die regelmäßig und zuverlässig unterstützen; denen die mit kleinen Beträgen für sich und die Menschen dort, Akzente setzen und denen, die uns in diesem Jahr durch Verzicht auf Geschenke anlässlich Ihrer privaten Feiern mit dem gesammelten Geld geholfen haben!

Wieder gilt unser besonderer Dank für die Unterstützung
dem Weltenradler Thomas Meixner aus Jessnitz/Sachsen-Anhalt,
aktuell gab es wieder eine Geldspende in Höhe von 325,-Euro!

Die Gemeinde der St. Laurentiuskirche in Leipzig-Leutzsch,
spendete Geld in Höhe von 425,-Euro, dafür sind wir dankbar!

Im Rahmen des 101. Offenen Abends der Gnadenkirche Leipzig-Wahren
wurden 325,-Euro gespendet.
Herzlichen Dank für die Unterstützung!



Bericht über das Projekt » Wsserhahn | 2.Februar 2012    


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Quelle: LVZ Stadtleben Süd von 10.02.2012


Jessnitz/Sachsen-Anhalt 2014 


Projekt-Afrika.gif Unser besonderer Dank für die Unterstützung gilt auch dem WeltenradlerThomas Meixner aus Jessnitz/Sachsen-Anhalt, der nicht nur Zeit, Geduld und Kraft, zugunsten des Projektes bei seinen Dia-Veranstaltungen investierte.

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nähere Informationen unter: www.Thomas Meixner.de



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Addis Abeba | September 2011  


Liebe Unterstützer des Projektes »Wasserhahn«,
liebe Familie, liebe Freunde!


Qusquam 2.gif In diesem Jahr war unser Schwerpunkt die Qusquam-Schule.
Weitere 85 dieser und 12 Kinder der Dil-Betigil Schule waren Nutznießer. Worin bestand unsere Hilfe dieses Jahr? Sie bekamen Lehrmaterialien wie Schulranzen, Hefte und Stifte für ein Jahr zur Verfügung gestellt und Uniformen wurden vor Ort ausgemessen und genäht. Manche Kinder besitzen nur diese Kleidung und tragen sie auch außerhalb der Schule.
Ausnahmen sind einige Kinder, die besondere Zuwendung brauchen.
Sie bekommen von uns, für kurze Zeit, eine oder zwei Mahlzeiten
pro Tag, wenn wir in der Lage sind, das zu finanzieren. Es soll aber nicht unser Ziel sein,
Mahlzeiten zu organisieren.Wie werden die Kinder ausgesucht? Grundsätzlich werden die Kinder von den Lehrern der jeweiligen Schule vorgeschlagen und wir bekommen dann eine Liste.

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So sind viele erfasst und bekommen ganz direkt angemessene Hilfe. Für den Sanitätsraum der Qusquam-Schule wurden eine Liege, medizinische Arbeitsgeräte und ein Kühlschrank für die Medikamente angeschafft. Wir durften auch nicht vergessen, dass, angesichts der Menge der Schüler, oft Sachen beschädigt werden, die wir immer wieder durch Reparaturarbeiten mit finanzieren.

24.gif Zum Beispiel wurde die Tür am Sanitätsraum ausgebessert und einige Wasserhähne erneuert. Jedoch will ich nicht alles Verallgemeinern; das dort in den Schulen nur Hunger herrscht und alle arm sind und nichts zu Essen haben, so ist es nicht. Aber trotz kostenlosem Angebot dieser staatlichen Schulen können viele Kinder nicht zur Schule gehen und wenn, dann nur mit Mühe.


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Die Familien sind intakt, aber nur eine Arbeit reicht für die Familie nicht. Viele Eltern versuchen immer mit Gelegenheitsarbeiten zusätzliches Geld zu verdienen, damit ihren Kindern eine ausreichende Schulbildung ermöglicht werden kann. Die Kinder arbeiten mit, um zum Überleben ihrer Familien beizutragen.
Besonders für sie ist es schwer, ohne Ablenkung dem Unterricht zu folgen. Deswegen können viele Kinder nach Abschluss der Grundschule immer noch nicht richtig lesen und schreiben. Zum Glück gibt es andererseits einige,
die im nächsten Sommer, auch durch unsere Hilfe, auf eine weiterführende Schule wechseln können.
Die Kinder sind mit Eifer dabei ihren Alltag zu meistern.

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Sie sind für alle die Hoffnung für eine Zukunft, die oft traurig genug aussieht. Der Schulbesuch ist aber für ein Kind die einzige Zukunftsperspektive.

29.gif Neben der sozialen Entwicklung, die wir nur durch unsere Treue positiv beeinflussen können,ist die wirtschaftliche Stärkung beim Wasserhahn-Projekt der wichtigste Aspekt. Denn die Menschen sollen in die Lage versetzt werden, selbst für ihre Familien und vor allem die Kinder sorgen zu können.

Nun endlich: An alle ein ganz besonderer Dank!
Allen unseren persönlichen Paten; denen,die regelmäßig und zuverlässig unterstützen; denen die mit kleinen Beträgen für sich und die Menschen dort, Akzente setzen und denen, die uns in diesem Jahr durch Verzicht auf Geschenke anlässlich Ihrer privaten Feiern mit dem gesammelten Geld geholfen haben!

Danke für das Vertrauen und die Treue, ohne die nichts möglich wäre!
Alles Gute, Gesundheit, ein langes Leben und Gott schütze Sie/Euch!
So schreiben die Patenkinder an ihre Eltern in Deutschland und so grüßen auch wir ganz herzlich


Glauchauer 30. Oktober 2011 


Bilder vom Glauchauer-Herbstlauf am 30.Oktober 2011

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Am Sonntag, den 30.11.2011 überreichte Herr Matthias Etzold im Namen der »Turn- und Sportgemeinschaft Glauchau e. V.«, in Glauchau, in der Sachsenlandhalle, Solomon Wija eine Geldspende in Höhe von 425,- Euro. Die »TSG Glauchau e.V.« waren so sehr von der Arbeit des »Projektes Wasserhahn« begeistert, dass sie eine Spendenaktion zugunsten dessen ins Leben gerufen hatten. Im Rahmen des 26. Glauchauer-Herbstlaufes wurde aus diversen Einzelbeträgen und dem Firmenlauf sowie dem Verkauf von
T-Shirts und Kalendern ein Gesamtbetrag von 544,85 EUR für die Schulen »Dil Betigil«, »Jerusalem-Grundschule« und »Qusquam-Taitu-Bitul« gespendet. Unser besonderer
Dank für die Unterstützung gilt auch dem Weltenradler
Thomas Meixner aus Jessnitz/Sachsen-Anhalt, über den dieser Kontakt zustande kam.

nähere Informationen unter: www.glauchauer-herbstlauf.de

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WERK 2 Leipzig 2011 


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Quelle: LVZ Stadtleben Süd 28.01.2011


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Addis Abeba | Oktober 2010 


Der Besuch in Addis Abeba, im Oktober 2010

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Liebe Freunde und Unterstützter
des Wasserhahn-Projektes!

Hiermit melde ich mich wieder zurück! Der Besuch in der Dil-Betigil- und Qusquam-Taitu- Bitul- Grundschule war überaus erfolgreich. Die Zeit dort machte mir einmalmehr deutlich, wie viel unsere Hilfe zur Verbesserung der Lebenssituation benachteiligter Kinder beiträgt. Gastfreundschaft und Freude, ebenso wie Not und Elend, waren auch dieses Mal meine Begleiter. Der persönliche Kontakt mit den Frauen und Kindern und ihr Überlebenskampf, hinterliessen bei
mir einen bleibenden Eindruck und werden mich zweifellos weiter
bei der Arbeit inspirieren!
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Ich möchte mich bei Ihnen/Euch allen für die Unterstützung bedanken und hoffe, dass Ihr alle für diese Kinder und ihre Angehörigen erhalten bleibt. Die tiefe Dankbarkeit und die große Freude der Kinder, Eltern, Angehörigen und der Lehrer, die ich dort erfahren habe, will ich gern an Euch weitergeben. Das tiefe Empfinden, was ich erlebte, kann ich leider in Text und Bild nicht so vermitteln. Dazu müsste man dabei gewesen sein. 114 Kinder wurden dieses Jahr direkt unterstützt.
Sie besuchen die verschiedenen Schulen, 80 davon die Qusquam-,
22 die Dil-Betigil und 12 Kinder die Jerusalem-Grundschule.

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Weitere 11 Kinder erhielten durch private Spender eine zusätzliche Versorgung. Durch unsere Unterstützung können diese Kinder in ihren Familien wohnen bleiben und sind davor bewahrt „Straßenkinder“ zu werden. So bekamen sie alle neue Schulkleidung, die für mindestens zwei Jahre reicht, und Schulmaterial, einige erhalten ein tägliches Essen und es gibt eine medizinische Grundversorgung.

2010-51.gif Der Sanitätsraum in der Qusquam-Schule, der für alle 2000 Schüler wichtig ist, sollte rekonstruiert und neu ausgestattet werden. Da aber der Zustand des Altbaues in so gravierend schlechtem Zustand war, wäre die Sanierung zu kostspielig gewesen. Deshalb haben wir für uns für einen Neubau entschieden. Dieser ist etwa 24 qm groß. Der Bau soll Ende Oktober/Anfang November fertig sein. Dann, so wurde mir zugesagt, wird ein ausgebildeter Sanitäter/in eingestellt.
Während hier in Deutschland und Europa über die gestiegenen Lebensmittelpreise diskutiert wird, trifft es vor allem die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt, auch dort steigen die Nahrungs- mittelpreise. In Äthiopien sind gerade in den vergangenen drei Monaten die Lebensmittelpreise um über 40% gestiegen. Unvorstellbar für uns hier und eine riesige Belastung für spärlichen Einkommens für ihre karge Ernährung ausgeben.

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Der Sanitätsraum
in der Qusquam-Schule und
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