Werk-24.gif Wasser ist ein Öffentliches Gut, keine Handelsware.




Book.gif Wasser ist für uns so alltäglich, das wir uns kaum mehr Gedanken über dieses unersetzbare Gut machen. Höchstens im Urlaub in südlichen Regionen beginnen wir nachzudenken, wenn aus dem Wasserhahn, nur spärlich Wasser tröpfelt oder gar zu bestimmten
Zeiten kein Wasser verfügbar ist.



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Wie alles begann!


l.gif 2004 hatten wir in der Grafikdruckwerkstatt die Idee sich künstlerisch in Addis Abeba und in Leipzig mit dem Thema »Wasser« auseinander zu setzen. Wir beantragten ein Projekt, welches in beiden Städten geplant war, durchzuführen. Es wurde vom »Fond Soziokultur«, dem »Regierungspräsidium Leipzig« und dem »Werk - 2 « genehmigt und gefördert. So konnten wir von März bis Dezember 2004 in Leipzig und im Januar 2005 in Addis Abeba mit Kindern und Jugendlichen künstlerisch arbeiten.

Es entstanden Plakate, Postkarten, Grafiken, Bücher, Plastiken und sogar ein Lied.
Als ich nach dreiwöchigem Addis-Abeba-Aufenthalt zurückkam, war für mich klar,
den Schulen Hilfe bringen zu müssen.
Es fehlte an allem, in einer Schule sogar das dringend benötigte Wasser.


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Was bisher geschah!


Juli 2005

Solomon Wija reiste mit seiner Familie nach Äthiopien und überbringt die ersten Spendengelder.
Der allererste Anfang der Hilfe für die beiden Partnerschulen Dil Betigil und Jerusalem-Grundschule
im Stadtteil Entoto wurde mit - 30 neuen Wasserhähnen und - zwei Wassertanks sowie
- einem Bücherregal mit Büchern
und - einem Fenster im Dach der Bibliothek getan. Damit waren die ersten
5000,- EUR ausgegeben, die durch die Versteigerung am Abschlußfest und
zahlreiche Privatspenden zusammengekommen waren. 2008_4.gif


K Wasser.gif Dieses Mal reiste Solomon Wija mit Geld im Gepäck. Eine riesige Summe für ihn und erst recht für die Verhältnisse in Äthiopien. Die Dil Betigil Schule hat eine Aula die unter Denkmalschutz steht (siehe Geschichte der Schule).
- Dieser Raum konnte rekonstruiert werden und nun steht der Schule eine Möglichkeit offen, durch Vermietung einige Mittel selbst einzunehmen und somit weiter zu sanieren.
Ausserdem konnte - der Sanitätsraum durch einen Anbau erweitert und mit
- einem Kühlschrank ausgestattet werden.

Je 4.gif IMG_0223.gif Dieser ermöglicht eine bessere Lagerung der Medikamente für Aidswaisen an der Schule. Die Jerusalem-Schule erhielt einen - kompletten Neubau der Bibliothek. Die alte Blechhütte wurde abgerissen und ein Gebäude aus Stein konnte errichtet werden. Außerdem konnten - weitere Bücherangeschafft werden.

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Benefizkonzert am 28.04.2007, 16.00 Uhr zugunsten des Projektes
in der Pauluskirche, Leipzig-Grünau


(zum abspielen wird QuickTimePlayer benötigt)


An diesem Tag fand durch das Engagement von Kantorin Frau Elke Bestehorn in ihrer
Gemeinde ein Benefizkonzert statt.
Es stand unter dem Thema »...von Mitteldeutschland in die Welt...
« Es wurden Lieder, Sonaten und Concerti von Georg Friedrich Händel
und Georg Philipp Telemann von den Musikern des Händelfestspielorchesters
Halle auf Instrumenten der Barockzeit aufgeführt.

Die Musiker waren
Myrsini Margariti - Sopran
Constanze Karolic - Traversflöte, Blockflöte
Elisabeth Thiel - Viola da gamba
Bernhard Prokein - Cembalo



Verkaufsaktionen

Verkaufsaktionen in der Kirchgemeinde Connewitz-Lössnig, im Elisabeth-Krankenhaus und im Werk 2,
Dezember 2006 und 2007

Verkauf3.gif Frau Angela Gollner, die nicht nur Zeit, Geduld und Kraft, sondern auch
finanzielle Aufwendungen nicht gescheut hat, konnten selbst gebastelte und gestaltete Sterne, Kerzen,
Karten und Lampions zugunsten des Projekts verkauft werden.





Patenkindern

paten.jpg Besonders freue ich mich über die Begegnung mit den Patenkindern
und ihren Angehörigen. Bisher konnten sieben Kinder in persönliche
Patenschaften vermittelt werden, dazu gehören die Geschwister und
in der Regel ein Erwachsener, der die Verantwortung trägt.
Es verläuft politisch und konfessionell neutral und wirtschaftlich
unabhängig, direkt von Mensch zu Mensch, ich fungiere nur als Bote und Übersetzer.
14 Kinder und ihre Familien werden zur Zeit von Paten unterstützt.
Alle leben in Addis Abeba. Sie bekommen Helfe für Schulmaterial, Kleidung,
medizinische Versorgung. Durch diese Unterstützung können die Kinder
in ihren Familien, die manchmal nur eine Großmutter, Tante oder Onkel sind, bzw.
bei Bekannten wohnen bleiben und werden davor bewahrt »Straßenkinder« zu werden.

Die Möglichkeit für diese Kinder die Secondary School zu besuchen ist gering.
Finanzielle Unterstützung für Schüler gibt allgemeine in Äthiopien es nicht,
demnach sieht das Leben der äthiopischen Kinder nicht rosig aus.
Selbst für eine Berufsausbildung muss gezahlt werden.
Ein Bauarbeiter verdient etwa 15 äthiopische Birr am Tag,
das sind 1,20 Euro, für die er nur so viel kaufen kann,
daß seine Familie und er nicht verhungern. Soziale Einrichtungen gibt es nicht.


Deshalb ein ganz besonderer und herzlicher Dank an alle Pateneltern!
(Spendenbescheinigungen gibt es bei dieser direkten Hilfe leider nicht.)


Bettina und Solomon Wija



»Lebenswelten«

»Lebenswelten« Reime, Märchen, Rätsel und Sprichwörter aus Äthiopien
Zweisprachig, Amharisch-Deutsch, 2007 als 21. Druck der Solomon-Presse erschienen.

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Das Heft ist im Format 21 x 21 cm, 4/4 farbig gedruckt und enthält 32 Seiten.
Gestaltet von Bettina Wija-Stein und Solomon Wija.
Fotos von Solomon Wija und Wolfgang Richter
Zeichnungen von Lysann, Lucas Wija aund Eden Solomon.


Zu bestellen für 7,- EUR plus Portokosten,
5,- EUR pro Heft gehen an das Wasserhahn-Projekt.
über E-Mail: wija-stein@t-online.de.

oder im Dritte Weltladen In Leipzig:
Eine Welt e.V. Leipzig
Bornaische Straße 18
04277 Leipzig

oder im Dritte Weltladen In Leipzig: Burgstraße gegenüber der Thomaskirche